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Studie: Auswirkungen veganer Ernährung auf die Welternährung
Bewertung:

71229 Leonberg
Deutschland

Ein Forscherteam des umweltwissenschaftlichen Institutes der Universität in Minnesota hat sich mit den möglichen Auswirkungen der veganen Ernährung in Bezug auf die Welternährung beschäftigt. In einer Studie stellten die Wissenschaftler diesbezüglich Berechnungen auf und kamen zu folgenden Ergebnissen:
Würde auf tierische Produkte bei der Ernährung verzichtet und hingegen die vegane Ernährungsform praktiziert werden, hätte dies durchaus positive Auswirkung auf die Welternährung. Laut Studie stünden der gesamten Welternährung und zusätzlich weiteren vier Milliarden Menschen täglich 2700 Kalorien zur Verfügung. Für diese Berechnungen würden die momentanen Ernten reichen und es wäre nicht nötig, die landwirtschaftliche Produktion zu steigern.
 
Die Fütterung der Nutztiere
 
Die Wissenschaftler gaben des Weiteren bekannt, dass 36 Prozent aller, durch den Ackerbau, erzeugten Kalorien Nutztieren zur Fütterung verabreicht werden und nur zwölf Prozent in Form von Eiern, Fleisch und Milch für die Ernährung der Menschen dabei abfällt.
Weitere vier Prozent der Kalorien werden für die Herstellung von Bio-Sprit benötigt, der laut Wissenschaftler als umweltbelastender Sprit angesehen wird. Würde man auf die Herstellung des sogenannten Bio-Sprits verzichten und die angebauten pflanzlichen Nahrungsmittel nicht an die Nutztiere verfüttern, stattdessen gleich für die menschliche Ernährung verwenden, kommen die Wissenschaftler zu folgendem Ergebnis: Die weltweite Kalorienmenge könnte um 70 Prozent gesteigert werden. Damit könnten die gesamte Weltbevölkerung und zusätzlich weitere vier Milliarden Menschen ernährt werden.
Bis im Jahre 2050 erwartet man einen Bevölkerungszuwachs von etwa zwei Milliarden Menschen: Mit der veganen Ernährung und dem Verzicht Bio-Sprit herzustellen, wäre es möglich alle Menschen zu ernähren. Und das ohne die Ackerbauflächen zu maximieren.
 
Der Welthunger
 
Obwohl genügend pflanzliche Lebensmittel zur Verfügung stehen, spricht man heute von Welthunger. Wie kommt es dazu?
Der bestehende Welthunger wird mit der Nutztierhaltung in Verbindung gebracht, da ein Drittel der Kalorien zur Fütterung der Tiere verwendet werden und außerdem die Lebensmittelpreise in der dritten Welt ansteigen. Dadurch können sich viele Menschen, obwohl genügend pflanzliche Lebensmittel vorhanden sind, diese nicht mehr leisten.
 
Der Wechsel zur veganen Ernährungsform ist notwendig
 
Dies belegen die Wissenschaftler der Universität von Minnesota und weisen ausdrücklich auf die sozialen Gründe hin. Sie plädieren dafür "lieber heute als morgen", die Ernährung umzustellen und auf Fleisch, Milch und Eier zu verzichten. Ansonsten müssen auch in der Zukunft zahlreiche Menschen Hunger leiden, die Umwelt wird weiter zerstört und die Nutztiere müssen weiterhin im qualvollen Dasein fristen.
Ein Umdenken ist wichtig, wenn wir den Welthunger positiv beeinflussen, die Tiere schützen und die Umwelt erhalten wollen.
 
Bildnachweis: © Elena Hölzer - Fotolia.com

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